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Buchführungspflicht in Deutschland

Büchführungspflicht in Deutschland

Buchführungspflicht ist ersten eine Selbstverpflichtung eines/r ordentlichen Kaufmannes/-frau (aus Eigeninteresse) und zweitens eine gesellschaftliche Verpflichtung gegenüber den Gläubigern (Interesse eines Dritten), z. B. gegenüber eigenen Mitarbeiter, Geschäftspartner, Lieferanten und dem Staat. Der Staat als Ordnungshüter regelt die Pflichten, Bücher zu führen, in Regelwerke, wie Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Verwaltungsvorschriften etc. Die Pflicht, Handelsbücher in Deutschland zu führen, entsteht rechtlich gemäß Handelsrecht (Handelsgesetzbuch) (§§ 238 - 342e HGB) für Kaufleute und gemäß Steuerrecht (Abgabeordnung) für Steuerpflichtige (§§ 140-148 AO) sowie weitere Steuergesetze.